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Symposium 'macht | medienmacht | meinung'

MA HSH, Hans-Bredow-Institut und Handelskammer Hamburg veranstalten ein Symposium zum Thema am 5. Juni 2012.

Wie informiert sich die Gesellschaft, wer bestimmt darüber – und wie kann man diesen Einfluss wirksam begrenzen? Um diese zentralen Fragen geht es am 5. Juni 2012 bei der Veranstaltung in der Handelskammer Hamburg. Ausgehend von strukturellen Veränderungen bei der Vermittlung von Informationen spielen für die Anbieter von klassischen und neuen Medien Plattformen wie iTunes oder soziale Medien wie Twitter oder Facebook eine immer größere Rolle bei der Verbreitung ihrer Angebote. Gleichzeitig entscheiden die Nutzer nach veränderten Kriterien darüber, welche Informationsangebote sie für vertrauenswürdig und wichtig halten.

Die rechtlichen Grundlagen, die verhindern sollen, dass eine Person oder ein Unternehmen vorherrschende Meinungsmacht erlangt, bilden diese Veränderungen noch nicht ab. Daher wird im Rahmen des Symposiums
„macht|medienmacht|meinung“ von MA HSH, Hans-Bredow-Institut und Handelskammer Hamburg zunächst der Frage nachgegangen, wie die Gesellschaft sich heute informiert, was Meinungsmacht unter den jetzigen Rahmenbedingungen überhaupt heißt und wo tatsächlich neue Möglichkeiten bestimmender Einflüsse
bestehen.
Anschließend diskutieren Wissenschaftler, Regulierer und Vertreter der Wirtschaft, welche konzeptionellen Veränderungen erforderlich erscheinen, damit Medienkonzentrationsrecht, Plattformregulierung und Kartellrecht in einem fein abgestimmten Zusammenspiel Meinungsmacht verhindern und faire Wettbewerbsbedingungen sichern können.

Weitere Informationen auf der Homepage der MA HSH.

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