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Jedes achte Kind macht im Internet schlechte Erfahrungen

Erste europaweite Studie zur Online-Nutzung von Kindern vom Forschungsnetzwerk EU Kids Online im Rahmen des Safer Internet Forums in Luxemburg Erste europaweite Studie zur Online-Nutzung von Kindern präsentiert.

Über 23.000 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 16 Jahren aus 25 europäischen Ländern wurden im häuslichen Kontext zu ihrem Onlineverhalten befragt. So kann insgesamt festgestellt werden, dass deutsche Kinder im europäischen Vergleich das Internet etwas seltener und weniger vielfältig nutzen. Dem entsprechend ist auch die Wahrscheinlichkeit geringer negative Erfahrungen im Netz zu machen. Hingegen Kinder in Dänemark oder in Tschechien, mit deutlich höherem Nutzungsgrad, häufiger auf jugendgefährdende Inhalte wie sexuelles oder pornographisches Material im Netz treffen.

Eine Zusammenfassung "Risiken im Internet - Erste Befunde einer empirischen Untersuchung zur Onlinenutzung von Kindern und Jugendlichen" veröffentlichte das Hans Bredow Institut (HBI). Der Gesamtbericht ist auf EUKidsOnline zu finden.

Das Projekt EU Kids Online will das Wissen über die Onlinenutzung von Kindern und Eltern in Europa erweitern. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen und Umgangsweisen mit Risiken und Möglichkeiten der Förderung einer sicheren Onlinenutzung. Das Forschungsnetzwerk wird vom EC Safer Internet Programme gefördert und von der London School of Economics and Political Science (LSE) koordiniert.

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