In der Diskussion um pauschale Smartphoneverbote an Schulen und Altersbeschränkungen für die Nutzung von Sozialen Medien hält es die BKJ stattdessen für notwendig, die Potentiale von digitalen Medien zu nutzen, um niedrigschwellig und didaktisch fundierte Lernumgebungen Medienkompetenz bei jungen Menschen zu entwickeln. Um in einer digitalisierten Welt selbstbestimmt handeln und wirksam mitgestalten zu können, sind grundlegende Fähigkeiten und Kompetenzen erforderlich. Dazu muss eine strukturelle Medienbildung verankert werden. Auf der anderen Seite sind die negativen Aspekte der Digitalität gesamtgesellschaftlich entgegenzuwirken: durch rechtliche Rahmenbedingunen, Verantwortungsübernahme der Plattformbetreiber und pädagogische Unterstützung aller Beteiligten bei der Mediensozialisation schon ab der frühen Kindheit.
Die BKJ definiert in ihrem Positionspapier Maßnahmen als Selbstverpflichtung und formuliert Forderungen an die Politik in Form von Handlungsempfehlungen.