In sozialen Netzwerken verbreiten sich zunehmend frei erfundene, KI-generierte Bilder zum Holocaust. Diese sogenannten „AI-Slops“ lösen starke emotionale Reaktionen aus, werden häufig angeklickt und dadurch von Plattformen algorithmisch und teils auch finanziell begünstigt.
Ein Beitrag des NDR im Hamburg Journal vom 20. Januar 2026 macht deutlich, warum Gedenkstätten diese Entwicklung kritisch bewerten. Medienforscher Jan-Hinrik Schmidt erläutert, dass der Anstieg solcher Inhalte auch damit zusammenhängt, dass soziale Plattformen derzeit wenig Interesse an einer strikten Regulierung zeigen. Hintergrund seien unter anderem politische Rahmenbedingungen in den USA, in denen Eingriffe in Social-Media-Inhalte zunehmend als Einschränkung der Meinungsfreiheit interpretiert würden.
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