Im März wurden rund 1000 deutschsprachige Eltern von schulpflichtigen 12-18jährigen Kindern und Jugendlichen von forsa.omninet dazu befragt, wie Eltern selbst digitale Medien nutzen und wie sicher sie sich im Umgang mit digitalen Angeboten und in der Begleitung ihrer Kinder fühlen.
Dabei können unter anderem folgende Erkenntnisse ermittelt werden:
- ein Großteil der Eltern (92%) fühlt sich kompetent im Umgang mit Medien (Nutzung des Internets für alltägliche Aufgaben und digitaler Austausch mit Familie und Freunden)
- nur 61% der Eltern schaffen es ihrer Einschätzung nach (eher) gut, ihre Bildschirmzeit bewusst zu regulieren; bei ihren Kindern sehen sie dabei große Schwierigkeiten
- Eltern neigen dazu, die Bildschirmzeit ihrer Kinder zu unterschätzen
- 35% der Eltern fühlen sich nicht gut informiert, was ihre Kinder online machen. Je älter die Kinder sind, umso weniger wissen die Eltern über ihre Online-Aktivitäten Bescheid
- Fast alle befragten Eltern sehen ihre Kinder als kompetent im Umgang mit digitalen Endgeräten und Anwendungen zur Kommunikation mit Freunden und Familie und zur sinnvollen schulischen und alltäglichen Anwendungen
- Allerdings vermuten nur 43% der Eltern, dass sich ihre Kinder gegen Online-Betrug schützen und Falschinformationen erkennen können
- 80% der befragten Eltern haben klare Mediennutzungsregeln in ihrer Familie, aber nur 62% beschränken die zeitliche Mediennutzung ihrer 12- bis 14-jährigen Kinder. Je älter die Kinder sind, umso weniger reglementieren Eltern die Art und Dauer der Mediennutzung ihrer Kinder
- ca. 58% der Eltern sind für ein Handyverbot an Schulen und genauso viele Eltern wissen nicht, wo sie Unterstützung bekommen können