Das Festival dokumentarfilmwoche hamburg findet in diesem Jahr vom 14. bis 19. April statt. Die 23. Ausgabe widmet eine Retrospektive dem japanischen Filmemacher Kazuo Hara, einem der prägnantesten dokumentarischen Filmemacher seines Landes mit singulärer künstlerischer Handschrift. Es ist die erste Retrospektive Kazuo Haras in Deutschland. Der renommierte Künstler wird während des gesamten Festivals anwesend sein und auch eine Masterclass geben.
Darüber hinaus erwartet das Hamburger Publikum ein vielfältiges internationales Filmspektrum sowie Produktionen aus Deutschland. In der Sektion „dokland hamburg“ stehen in diesem Jahr Arbeiten von weiblichen Filmemacherinnen im Fokus. Eine Ausstellung des Künstlerduos Studio Softic sowie eine Vorstellung des Buches „Monument Zero“ zum Freiheitkampf iranischer Frauen ergänzen das Programm. Insgesamt können rund 50 Veranstaltungen und Filme in den Festivalkinos Metropolis, 3001 KINO, B-Movie, dem Slot-Clubkino und an zwei Veranstaltungsorten in der fux eG besucht werden. Viele Filmemacher*innen haben zugesagt, beim Festival persönlich anwesend zu sein und dem Publikum Rede und Antwort zu stehen. Erwartet werden Gäste aus Deutschland, Frankreich, Iran, Israel, Italien, Kanada, Kroatien, Libanon, Österreich, Russland, Slowakei, Ukraine.
FESTIVALPROFIL
Die dokumentarfilmwoche hamburg ist seit 23 Jahren fester Bestandteil der Hamburger Filmfestivalszene. Sie ist als lokaler Treffpunkt für Dokumentarfilminteressierte ebenso einzigartig wie als Plattform für die ansässige Filmkultur und den Austausch mit internationalen Gästen. Gezeigt wird eine große Bandbreite an Produktionen, die von experimentellen, ohne Senderbeteiligung und Fördermittel erstellten Dokumentarfilmen, bis hin zu herausragenden internationalen Koproduktionen reicht. Die dokumentarfilmwoche hamburg versteht sich als Forum für Filme, die mit ihrem kritischen Ansatz nicht lediglich nach inhaltlicher Aufklärung streben, sondern künstlerische Formen finden, die eingeschriebene Codes hinterfragen und den Möglichkeitsraum des Dokumentarischen ästhetisch und politisch ausloten. Dabei soll im Rahmen des Festivals der Austausch über den Dokumentarfilm als Kunstform in all seinen Facetten vorangetrieben werden. Wichtiger Teil des Festivalprofils ist außerdem die Anbindung zu Hamburgs Dokumentarfilmszene. Deren Arbeiten werden unter dem Label „dokland hamburg“ präsentiert. Das Festival wird kollektiv unter dem Dach des Vereins dokumentarfilmwoche hamburg e.V. organisiert.
SPIELORTE
Metropolis
Kleine Theaterstr. 10
www.metropoliskino.de
B-Movie
Brigittenstr. 5
www.b-movie.de
3001 KINO
Schanzenstraße 75 im Hof
www.3001-kino.de
Fux eg
Festivalzentrum und Ausstellung in der Frappant Gallerie
Talks im fux Lab
fux Lichtspiele
SLOT Club
Bodenstedtstraße 16
www.dokfilmwoche.com
www.fux-lichtspiele.de
www.slot-hh.org
Das vollständige Programm gibt es unter: www.dokfilmwoche.com