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SchulKinoWoche Hamburg 2021 erfolgreich beendet

Bereits zum 14. Mal fand vom 15.-26. November die SchulKinoWoche Hamburg statt – in diesem Jahr unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts, aber trotz der Einschränkungen mit überwältigendem Zuspruch der Schulen. Insgesamt waren für die mehr als 500 Vorstellungen in 20 teilnehmenden Kinos über 30.000 Zuschauer:innen angemeldet. Das entspricht über 10 Prozent aller Hamburger Schüler:innen der staatlichen und nicht-staatlichen Schulen. Im auf alle Altersgruppen und verschiedene Unterrichtsfächer abgestimmten Programm standen über 40 Filme und Kurzfilmprogramme zur Auswahl. Teilweise wurden die Filmvorführungen im Kino durch medienpädagogische Gespräche begleitet.

Zwar knüpfen die Anmeldezahlen an vorpandemische Zeiten an, doch die Umsetzung des Projekts
musste gänzlich neu gedacht werden. „Früher waren die Kinosäle bis auf den letzten Platz mit Schulkindern gefüllt und es hat sich eine richtige Festivalatmosphäre entwickelt“, berichten die Projektleiterinnen Hanna Schneider und Lili Hartwig. „In diesem Jahr sollten die Schulen und Kohorten im Kinosaal unter sich sein, um allen Beteiligten möglichst große Sicherheit zu bieten. Denn wer zusammen in einem Klassenzimmer lernt, kann auch gemeinsam ein Kino besuchen.“ Um dennoch allen Interessierten einen Kinobesuch zu ermöglichen, wurde die SchulKinoWoche Hamburg erstmals auf zwei Wochen ausgedehnt.

Ein großer Dank der Veranstalterinnen geht an die teilnehmenden Kinos, die für die Schulklassen nicht nur gern den organisatorischen Mehraufwand in Kauf genommen, sondern auch viel früher am Tag den Betrieb aufgenommen haben, als es im regulären Kinobetrieb sonst nötig ist. Auch die reduzierten Eintrittspreise sind nur dank des großen Engagements der Kinos und zahlreicher Projektpartner zu garantieren. „Besonders jetzt ist es wichtig, ein erschwingliches und niedrigschwelliges Kinoangebot machen zu können“, davon sind die Projektleiterinnen überzeugt. „Durch die Pandemie gibt es ganze Jahrgänge von Schüler:innen, die noch nie oder seit mindestens zwei Jahren nicht im Kino waren. Wenn wir diese wichtigen Kulturorte erhalten und einen kritisch-reflektierten Umgang mit audiovisuellen Erzählungen fördern wollen, müssen wir den Kindern und Jugendlichen das Kino als sicheren Ort des gemeinschaftlichen Medienkonsums nahebringen.“

Weitere Infos: https://www.schulkinowoche-hamburg.de/

(Foto: Kathrin Brunnhofer)