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PLAYer bei PLAY18 - Heiko Wolf

Vom 1. bis 4. November 2018 lädt das PLAY – Creative Gaming Festival alle Gaming-Begeisterten ein, unter dem Motto "Ready Game Change – Create a New Tomorrow" gemeinsam spielerisch die Welt von morgen zu gestalten. Das Mediennetz Hamburg stellt einige der PLAYer mit ihren Angeboten vor.

Stell dich doch kurz vor, wer bist du und was machst du?

Hallo, mein Name ist Heiko Wolf. Ich bin freiberuflicher Medienpädagoge - lebe, spiele, tüftle in Düsseldorf und streife als „Der Medienwolf“ durch die Bundesrepublik. Für und mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen produziere ich gerne Webvideos, Stories und spannende Games.

Mit welchem Projekt/Angebot nimmst du an der PLAY teil und was wird da passieren?

Dieses Jahr gestalte ich zwei Angebote auf der PLAY. Einmal die Station „Game Design“ als Teil von Studio Zukunft und den Workshop „Tomorrowland: Game Design mit Bloxels“. Im Studio Zukunft entwickeln die Teilnehmenden ihre ganz eigenen Spielideen und wie sie diese umsetzen. Ich helfe bei der Ideenfindung, dem Storytelling und den Spielelementen. Die Spieleentwickler*innen können dann ihre Ideen mit Spielfiguren, Spielbrettern und anderen Gegenständen als Prototyp erstellen und testen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit die entstandenen Spielideen digital umzusetzen. Hierzu können Tools wie zum Beispiel Kodu, Scratch oder Bloxels genutzt werden.
 
Bloxels ist auch das Stichwort für den Workshop „Tomorrowland“ - hier entwickeln wir mit bunten kleinen Würfeln auf einem Spielbrett eigenen Charaktere, Levels oder auch Hintergründe. Diese kleinen pixelförmigen Objekte werden auch Bloxels genannt. Die fertigen kreativen Spielelemente werden dann mit der gleichnamigen App fotografiert und können digital nachbearbeitet werden. Auf dem Tablet entstehen dann fertige Jump’n’Run-Games, die wiederum über die Bloxels-Community mit anderen Entwickler*innen geteilt und geräteunabhängig im Browser gespielt werden können.

Was können deine Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei dem Projekt lernen/erfahren/mitnehmen?

Die Teilnehmer*innen können in beiden Angeboten lernen, wie ein Spiel entwickelt wird. Und das Spannende daran ist, dass ich bei der Spielentwicklung ganz unterschiedlich vorgehen kann. Überlege ich mir zuerst das Thema meines Spiels oder will ich erst meine Spielfiguren erstellen - hier können die Teilnehmenden ganz unterschiedlich und kreativ vorgehen. So entdecken sie ihre eigenen Design-Skills und können spielend leicht ein eigenes Game produzieren. Die fertigen Prototypen können auf Papier oder digital mitgenommen, weiterentwickelt, mit einer Online-Community geteilt und gespielt werden.

Wie und warum eignet sich dein Projekt/Angebot gut für die Arbeit mit Games und Pädagogik?

Die Angebote bedienen das bildungstheoretische Konzept des „Spielerischen Lernens“. Die Teilnehmenden spielen die Rolle „Spieleentwickler*in“, produzieren spielerisch ein eigenes Game und lernen dabei. Sie lernen zum Einen den Ablauf einer Spielentwicklung und andererseits den Beruf Medienpädagog*in beziehungsweise Game-Designer*in kennen. Folglich werden nicht nur Wissensinhalte über Game Design sondern auch Fertigkeiten aus diesem Berufsfeld vermittelt.
 
Vielen dank für das Interview ud viel Spaß auf der PLAY!
 

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