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Reporterfabrik: WebAkademie des Journalismus. Lokaltermin 2018

Hass und Hetze im Netz - was tun? Gespräch in der Zentralbibliothek

Gespräch mit Anja Reschke und Richard Gutjahr am 26.04.2018 um 18:00 Uhr in der Zentralbibliothek

Immer mehr Menschen in der medialen Öffentlichkeit werden von Hasskommentaren getroffen. Nicht nur Journalisten kennen das Problem. Mal reicht ein Facebook-Kommentar, mal ein Foto mit Kopftuch. Kann es wirklich jeden treffen, der sich im Netz äußert? Woher kommt der Hass im Internet? 

Hass im Netz und den Umgang damit ist das Thema eines Gespräches mit der NDR-Journalistin Anja Reschke und dem Blogger Richard Gutjahr in den Bücherhallen Hamburg.

Dabei wird über den Kampf gegen Verunglimpfungen, Hassvideos und Verschwörungstheorien im Internet gesprochen und es werden Lösungsansätze gesucht.

Wie fühlt sich 'Hate Speech' an? Wo fängt diese an? Wie können Betroffene sich wehren? Welche Rolle spielt der Journalismus? Worauf können Medienschaffende achten? Und was können wir gemeinsam gegen die Verrohung und für eine bessere Debattenkultur im Netz tun? Moderiert wird die Diskussion von Julia Saldenholz.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am 26.04.2018 von 18:00 - 20:00 Uhr in der Zentralbibliothek mit den Gästen und den Bücherhallen ins Gespräch zu kommen, zu diskutieren und sich zu vernetzen. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen, Akteure der Zivilgesellschaft, Journalisten und Volontäre.

Der Abend ist Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe "Reporterfabrik Lokaltermin", die von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird. Mit der Reporterfabrik bauen CORRECTIV und das Reporter-Forum gemeinsam eine moderne Bildungsplattform für Journalismus und Medienkompetenz auf, eine Journalistenschule für alle.

Die Reporterfabrik vermittelt für alle zugänglich die Grundlagen des journalistischen Handwerks und macht die professionelle Arbeit der Medien durchschaubar. Damit möchte die Reporterfabrik der Desinformation entgegenwirken und zur Aus- und Fortbildung von (Bürger-) Journalisten beitragen. Ziel ist eine redaktionelle Gesellschaft, in der Journalismus und Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Anzahl der Sitzplätze ist jedoch begrenzt. Ein frühzeitiges Erscheinen wird empfohlen.

 

 

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