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Schüler projizieren ihre MobileMovies an Wände der Hamburger Innenstadt

Handy an! Und Action! – Produktion von Handyfilmen im Kunstunterricht

Hamburg; 29.03.2012 – Über 300 Schüler von 11 Hamburger Schulen beteiligten sich im Schulhalbjahr 2011/2012 an dem bundesweit preisgekrönten Projekt MobileMovie. 86 Handyclips haben die Jugendlichen insgesamt produziert. In Zusammenarbeit mit A Wall is a Screen wird bei der Filmpremiere am 4. April ab 20:15 Uhr eine Auswahl der Beiträge an die Wände der Hamburger Innenstadt projiziert.

Das Handy als Pinsel, der Computer als Zeichenbrett – im Kunstunterricht werden moderne Medien genutzt! In einem Schulhalbjahr haben über 300 Schüler von 11 Hamburger Schulen an MobileMovie teilgenommen. Das bundesweit preisgekrönte medienpädagogische Projekt fand schon zum zweiten Mal in Kooperation von Hamburger Schulen, dem Landesinstitut für Lehrerbildung (LI) und außerschulischen Partnern wie dem jaf e.V. – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg statt. Mit Unterstützung von Medienpädagogen und unter Anleitung ihrer Lehrer produzierten Schüler der 9.-13. Jahrgangsstufe im Kunstunterricht Handyclips, im Englischen „Mobile Movies“ genannt. Dabei bringen die jungen Filmemacher ihre Handys in außergewöhnliche Positionen und Perspektiven. Ob mit Kreppband ums Schienenbein gebunden, an einem Skateboard befestigt oder auf den Staubsaugerschlauch geklebt – die Kameraperspektive der circa 1-minütigen Filme ist entscheidend. Die Clips zeigen urbane Räume mit einer frischen und inspirierenden Wahrnehmung. Immer erreichbar und unterwegs, so gehen Jugendliche im Alltag mit ihrem Handy um. MobileMovie setzt an diesem Phänomen an und nutzt die filmischen Möglichkeiten des Handys.
Nun kehren die Handyclips dorthin zurück, wo sie gedreht worden sind – in den öffentlichen Raum.

Filmpremiere „MobileMovie to go” in Kooperation mit A Wall is a Screen am 4. April ab 20:15 Uhr Treffpunkt: Europapassage (Eingang: Hermannstraße)


In Kooperation mit A Wall is a Screen werden die Handyfilme bei einem einstündigen „Filmrundgang“ an Wände der Hamburger Innenstadt projiziert.

Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte zurückmelden unter: info@mobilemovie-hamburg.de

Alle MobileMovie-Clips (ab dem 4. April) sowie weitere Informationen zu diesem Projekt sind zu finden unter: www.mobilemovie-hamburg.de



Beteiligte Schulen im Schuljahr 2011/2012
• Gelehrtenschule des Johanneums; 10. Jahrgangsstufe
• Gymnasium Grootmoor; 12. Jahrgangsstufe
• Gymnasium Ohmoor; 8. und 10. Jahrgangsstufe
• Heilwig Gymnasium; 9. Jahrgangsstufe
• Heinrich-Hertz-Schule; 10. und 11. Jahrgangsstufe
• Helene-Lange-Gymnasium; 10. Jahrgangsstufe
• Julius Leber Schule; 12. Jahrgangsstufe
• Stadtteilschule Blankenese; 12. Jahrgangsstufe
• Stadtteilschule Eidelstedt; 10. Jahrgangsstufe
• Stadtteilschule Niendorf; 11. Jahrgangsstufe
• Stadtteilschule Richard-Linde-Weg; 9. Jahrgangsstufe

Über MobileMovie
MobileMovie ist ein bundesweit preisgekröntes Handyfilm-Projekt im Unterrichtsfach Bildende Kunst, das an Hamburger Schulen mit außerschulischen Kooperationspartnern durchgeführt wird. Jugendliche befestigen ihr Handy für Videoaufnahmen am eigenen Körper, an Objekten oder bringen es in ungewöhnliche Positionen. Die Clips zeigen urbane Räume aus neuen und inspirierenden Kameraperspektiven. Die Filme werden im öffentlichen Raum präsentiert – dort wo sie auch gedreht wurden.
MobileMovie leistet einen Beitrag zur praktischen Film- und Medienbildung sowie zur Medienkompetenzförderung von Schülern sowie Lehrern und wurde bisher mit zahlreichen Preisen – u.a. dem Dieter Baacke-Preis und dem Preis der ergo Stiftung Jugend & Zukunft – ausgezeichnet.
MobileMovie ist ein Kooperationsprojekt des jaf – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg e.V. und des Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI).
Finanziert von: MA HSH – Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein und JIZ – Jugendinformationszentrum Hamburg der BSB. Unterstützt vom BDK, Fachverband für Kunstpädagogik e.V., dem Gymnasium Meiendorf und A Wall is a Screen.

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