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Iranischer Film eröffnet das Filmfest Hamburg

Das Filmfest Hamburg wird dieses Jahr von einem iranischen Spielfilm eröffnet. Am 29. September 2011 beginnt das Festival mit „Auf Wiedersehen“ von Mohammad Rasoulof. Dabei handelt es sich um einen poetischen und politischen Film. Rasoulof gibt an, das Filmfest Hamburg nicht mit einem reinen Unterhaltungsfilm eröffnen zu wollen. „Auf Wiedersehen“ ist bereits der dritte Film des iranischen Regisseurs, der auf dem Festival gezeigt wird. In Hamburg läuft er als Deutschlandpremiere.


Handlung des Films:

Die junge Anwältin Noura (Leyla Zareh) aus Teheran wird mit Berufsverbot belegt, weil zu ihren Mandanten auch Regimegegner gehören. Ihr Ehemann, ein politischer Journalist, wird wegen seiner kritischen Berichterstattung gesucht und meldet sich nur noch per Telefon bei ihr. Als sie feststellt, dass sie schwanger ist, wird ihre Lage noch verzweifelter. Noura entschließt sich, das Land zu verlassen. Gefangen in der Einsamkeit ihrer Entscheidung ist sie der Willkür der Behörden völlig ausgeliefert. Hausdurchsuchungen und Schikanen sind die Folge.

Das 19. Filmfest Hamburg findet vom 29. September bis 08. Oktober 2011 im Abaton,
CinemaxX Dammtor, Metropolis im Savoy, Passage, 3001 und im B-Movie statt

Adressen

  • Logo des Filmfest Hamburg

    Filmfest Hamburg GmbH

    Das Filmfest Hamburg ist ein jährlich stattfindendes Filmfestival mit internationalen Produktionen. mehr

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