FiSH Filmfestival 2011 © Pressearchiv FiSH Filmfest

Hamburger im FiSH

Vom 13. bis 15. Mai 2011 findet das junge deutsche Film Festival „FiSH“ im Rostocker Stadthafen statt. Vier junge Filmemacher aus Hamburg werden dort ihre Kurzfilme präsentieren.

Los geht es am Freitag im zweiten Filmblock, ab 19 Uhr, mit dem 22- jährigen Helge Brumme und seinem knapp 10 minütigen Dokumentationsfilm „Ralf“, in dem es um einen jungen Gitarristen geht, der sein Musikstudium abgebrochen hat und nun mit seiner Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat.

Im dritten Block, ab 21 Uhr, zeigt dann der 27- jährige Tom Bewilogua seinen fast 30 minütigen Kurzspielfilm „SCISSU“. Eine chronologisch zerfetzte Geschichte über einen Polizisten und ein drogenabhängiges Pärchen. Am Samstag startet der vierte Filmblock um 10 Uhr mit der 12- minütigen Dokumentation „Liebeslieder". Die Gemeinschaftsproduktion des Jugendfilm e.V. wurde mit Kindern im Alter von 12 bis 14 Jahren gedreht. Im fünften Block ab 12 Uhr wird dann der 3 ½ minütige Kurzspielfilm „Bedtime Stories“ von der 28- jährigen Filmemacherin Inna Knaus gezeigt. Es geht um das bewegte Leben von Raupe235 im Internet und der „Realität“.

Das FiSH- Festival (Festival im StadtHafen Rostock) findet immer im Frühjahr seit 2004 statt.
Im Zentrum steht hierbei der bundesweite Wettbewerb Junger Film, der vom Bundesverband Deutscher Film-Autoren ausgeschrieben wird und vom Institut für neue Medien Rostock – in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Jugend und Film- ausgerichtet wird. Mitmachen können junge Filmemacher/innen bis 27 Jahre, die nichtkommerzielle Filme mit einer Maximallänge von bis zu 30 Minuten produzieren. Die besten Filme können sich dann für das Internationale Film Festival up- and- coming und/ oder die Deutschen Filmfestspiele qualifizieren.

Seit 2006 wird im Rahmen von FiSH der Medienkompetenzpreis für das außergewöhnlichste medienpädagogische Projekt aus Mecklenburg- Vorpommern vergeben. Bewertet wird hier nicht der fertige Film, als Produkt, sondern die medienpädagogische Projektarbeit und die Nachhaltigkeit.

Der dritte Teil des Festivals ergänzt es auf internationaler Ebene. Das OFF- Fenster. Hier können Filmemacher/innen eines Nachbarlandes aus dem Ostseeraum ihre Produktion vorstellen. In diesem Jahr ist es Schweden und somit heißt das diesjährige OFF- Fenster „OFF- Sverige“.

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