Symposium: Wer verdient mit welchem Recht?

Geistiges Eigentum vs. Informationsfreiheit

HBI, MA HSH und die Handelskammer Hamburg veranstalten ein Symposium zum Thema „Wer verdient mit welchem Recht? Digitale Herausforderungen für Urheber, Verwerter und Nutzer“.

Die Informationsfreiheit im Internet wird in der öffentlichen Diskussion häufig als Gegensatz zu einem wirksamen Schutz geistigen Eigentums gesehen. Betroffen von dieser Diskussion sind insbesondere Medienunternehmen. Das Ziel des Symposiums ist es, Ansatzpunkte für einen Ordnungsrahmen zu entwickeln, der einen fairen Ausgleich zwischen Urhebern, Werkmittlern und Nutzern auch in der Netzwelt sicherstellt.
Auf dem Symposium diskutieren Politiker, Wissenschaftler und Medienmanager über mögliche Lösungen der aktuellen Interessenskonflikte.

Erste Ergebnisse der Innovationswerkstatt „Kreativität und Urheberrecht in der Netzökonomie“ werden zusätzlich in die Diskussion einfließen. Die Innovationswerkstatt wird vom Hans-Bredow-Institut (HBI) organisiert und von der Behörde für Kultur, Sport und Medien unterstützt. Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie das Urheberrecht fortentwickelt werden kann, um die Potenziale der Kreativwirtschaft und der Gesellschaft besser ausschöpfen zu können.

Das Konzept des geistigen Eigentums wandelt sich insbesondere im Hinblick auf das neue Medium Internet und kann nicht mehr unkritisch in der Vorstellung Goethes gesehen werden. Dieser meinte, dass ein Teil der Persönlichkeit eines Künstlers im Werk verkörpert werde, weshalb ihm das Werk gehöre.

Das Symposium am 3. Juni 2010 nimmt diese Fragestellung mit zum Anlass für die Diskussion. Es findet ganztätig ab 9:30 Uhr in der Handelskammer Hamburg statt und wird unterstützt vom HBI und der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH).

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Symposium: Wer verdient mit welchem Recht?

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