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 © Mavin Bogatsch

"Filme gehören auf die Leinwand und Publikum ist die Essenz dieser Kunstform"

Das Nachwuchsfilmfestival abgedreht wird in diesem Jahr 30. Der Filmemacher Marvin Bogatsch ist bereits zum vietren Mal dabei und zeigt seinen Film "Universum der Ameisen" auf der Leinwand. Im Film verbündet sich eine frustrierte Angestellte mit einem charmanten Kleinkriminellen, um sich an ihrem verhassten Chef zu rächen. Dabei kommen Dinge ans Licht, die besser verborgen geblieben wären. Wir haben mit Marvin über das Filmemachen gesprochen.

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Marvin Bogatsch, ich bin 25 Jahre alt und Filmstudent im 5. Semester.  

Mit welchem Film bist du beim abgedreht dabei und worum gehts?

Ich bin dieses Jahr mit dem Film „Universum der Ameisen" dabei. Es geht um die Angestellte eines Kunstladens, die auf einen Mann trifft, mit dem sie ihrem eintönigen Leben Farbe verleihen kann.

Erzähl uns etwas über den Hintergrund des Films.

Der Film entstand im Rahmen des „48 Hour Film Projects“ in Berlin. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, zu einem ausgelosten Genre mit vorgegebenen Elementen innerhalb von 48 Stunden einen Kurzfilm fertig zu stellen, vom Konzept bis hin zur Postproduktion. Das war eine besondere Herausforderung für uns.

Wie wichtig ist es für dich, deinen Film beim abgedreht vor Publikum vorzustellen?

Ich bin dieses Jahr bereits das vierte Mal in Folge bei abgedreht! dabei. Filme gehören auf die Leinwand und Publikum ist die Essenz dieser Kunstform. Ich freue mich, den Film vorstellen zu können, aber ganz besonders auch darauf, andere kreative Kurzfilme zu sehen.

Wenn du an deinen bisherigen Weg als Filmemacher zurückdenkst, was hat dich da besonders vorangebracht?

Mich hat vor allem die Arbeit mit befreundeten Filmemachern vorangebracht.  Zum Beispiel habe ich mit Peter Neugebauer bereits drei Projekte zusammen realisiert, wovon ja eins letztes Jahr den Preis bei abgedreht! für den besten Independentfilm gewinnen konnte. 

Was hättest du dir als Unterstützung auf deinem Weg als Filmemacher noch gewünscht?

Natürlich ist das Filmemachen eine sehr kostspielige Angelegenheit. Mit ein bisschen mehr Budget wären viele Sachen einfacher zu lösen gewesen als bisher. Letzten Endes haben wir aber durch die Leute, die uns bisher unterstützt haben, mehr als genug Unterstützung bei unseren Filmen erhalten.

Wie geht's bei dir weiter, planst du gerade weitere Filmprojekte, willst du dich im Film-Bereich weiter professionalisieren?

Nach unserem bisher größten Projekt „Somnia“ befinden sich Peter Neugebauer und ich bereits in Gesprächen für den nächsten Kurzfilm, wo wir uns nochmal in allen Belangen steigern möchten. Aber das braucht Zeit.

Vielen Dank für das Interview!