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Profilfoto Bela © Mariola Brillowska

Hamburger Filmschaffende beim internationalen Film Festival up and coming: Bela Brillowska

Vom 23. bis 26. November 2017 findet das 14. Internationale Film Festival Hannover statt. Insgesamt werden 167 Filme aus 38 Ländern gezeigt. Mit dabei sind auch Filmschaffende aus Hamburg. Das Mediennetz Hamburg hat mit einigen von ihnen gesprochen - über das Filmemachen, Filmfestivals und ihren Weg.

Stell dich doch mal kurz vor, wer bist du und was machst du?

Hallo, mein Name ist Bela, ich bin zwölf Jahre alt und lebe in Hamburg. Meine Hobbys sind Zeichnen, Klavier, Gesang, Radio, Theater und am liebsten Filme!

Mit welchem Film bist du beim up and coming dabei und worum gehts?

Ich bin mit dem Film Artist talk beim up and coming Festival 2017 dabei, das ist eine Parodie auf eine Pseudo-Künstlerin, die sehr faul ist und nur einmal im Jahr ein Bild malt.

Erzähl uns doch etwas über den Hintergrund des Films.

Über die Handlung des Films hab ich gar nicht lange nachgedacht. Ich drehte ihn mit meinen Cousins als Improvisisation. Wir einigten uns einfach darauf, dass ich eine Künstlerin sei namens Korinna Grafos. Dieser Name kommt von dem  griechischen Wort zografos, was Malerei bedeutet. Und dann lief die Kamera, das meiste ist währenddessen entstanden. Allerdings ist Korinnas Persönlichkeit inspiriert von meinem/unserem Umfeld, da meine/unsere Eltern Künstler sind und es ziemlich viele Leute gibt, die sagen, ich bin jetzt auch Künstler, weil sie das sooo spannend finden, aber dann malen sie doch nur ein Bild.

Wie wichtig ist es für dich, deinen Film beim up and coming vor Publikum vorzustellen?

Ich finde es sehr wichtig Artist talk einem fremden Publikum zu präsentieren, denn die meisten, denen ich diesen Film bisher gezeigt habe, waren Künstler und die verstehen diesen Humor natürlich ganz besonders. Außerdem ist es mein erstes Festival und ehrlich gesagt auch mein erster richtig ausproduzierter Film. Ich hatte davor schon hier und da ein paar Spinnereien, aber in keinen Film habe ich so viel Arbeit gesteckt. Deshalb bin ich wahnsinnig aufgeregt und freue mich sehr auf das uac Festival!

Wenn du an deinen bisherigen Weg als Filmemacherin zurückdenkst, was hat dich da besonders vorangebracht?

Meine Liebe zum Film hatte ich schon immer, die Hitchcock - Kollektion steht auf meinem Nachttisch seit ich fünf bin, aber vor drei Jahren hat es richtig angefangen, als ich ein iPad geschenkt bekam, mit dem ich meine ersten Filmversuche drehen und schneiden konnte. Mein bisheriger Weg als Filmemacherin ist also noch nicht so lang, aber ich werde von meinen Eltern sehr unterstützt .

Uns interessiert, woran du im Bereich der Medien-/Filmförderung teilgenommen hast. 

Da muss ich passen, das einzige was ich versucht habe, war, mich in der sechsten Klasse in einen Filmklub unserer Schule einzuschleichen. Ich habe alles versucht, aber den Kurs darf man erst ab der neunten Klasse belegen. Dann kam ich in die siebte Klasse und es gab einen Filmkurs für Fünft- und Sechstklässler.

Wie geht's bei dir weiter, planst du gerade weitere Filmprojekte, willst du dich weiter professionalisieren im Bereich Film?

Ich möchte auf jeden Fall weiter im Bereich Film arbeiten. Demnächst plane ich einen Kurzfilm über eine Maschine, die übersetzten kann, was Babys sagen. Doch leider hat sie einen kleinen Fehler und übersetzt alles nur auf politischer Basis.

Vielen Dank für das Interview!