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Die Gewinner des 25. Nachwuchsfilmfestivals abgedreht stehen fest

Am 13. Dezember 2013 wurden im Metropolis-Kino die Gewinner des 25. Nachwuchsfilmfestivals abgedreht gekürt

Ganze 65 Kurzfilme hat die Jury des 25. Nachwuchsfilmfestivals abgedreht vom 11. bis 13. Dezember 2013 gesehen. Am dritten und letzten Tag der Jugendmediale hat sie die fünf eindrücklichsten Werke der jungen Filmemacher/innen gekürt. Auch das Publikum konnte seine Meinung nach jedem Programm kundtun und hat am Ende einen Publikumspreis verliehen. Bei der feierlichen Preisverleihung auf der Bühne des Metropolis Kinos wurden den Gewinnern Glastrophäen und Urkunden überreicht. Im Anschluss gab es nochmals alle Siegerfilme zu sehen. Durch das Programm führte auch am letzten Abend des Festivals der Moderator Peter G. Dirmeier.

Die Preisträger 2013 sind:

"Mondlicht" von Lena Kübler (Gymnasium Ohmoor)
Begründung der Jury:
"Sein Inneres in einem Film offenzulegen, erfordert Mut. Künstlerisches Gespür erfordert es, dafür eine stimmige Form zu finden. Eine Form, die die Jury überzeugt und berührt hat, weil sie beweist, dass Film nicht zwingend linear narrativ sein muss. Im Wechselspiel mit – im besten Sinne - offenen assoziativen Bildern und Tönen wird der Körper performativ genutzt und die Schrift auf der Haut kehrt das Innere auch bildlich nach Außen.."

"Die drei Alien" von Levent, Seckin, Berkay, Elijah, Taner, Dimi und Nico von der Louise-Schröder Grundschule und der KurzFilmSchule
Begründung der Jury:
"Der Film führt uns in ein handgemachtes modernes Schlaraffenland, das voll von liebevollen Details ist. Ohne erhobenen Zeigefinger werden Probleme dieser Welt offenbart und bleibt dennoch ein schnelllebiges Abenteuer, das von einem unaufgeregten Voice-Over und einfachem, aber wirksamen Soundtrack untermalt wird."

"Und ob schon wir wanderten im finsteren Tal" von Laura Reichwald (HfbK)
Begründung der Jury:
"Durch eine beeindruckend atmosphärische Kamera und eine reduzierte Erzählweise baut der Film eine intensive Spannung auf. Die demonstrative Passivität der Protagonisten wird zur sozialen Provokation und öffnet einen Erwartungsraum, in dem sich die Zuschauer im Film wie im Kino gleichsam orientieren müssen. Die Rätselhaftigkeit der Handlung erlaubt eine Offenheit, die der Verortung in der Realität gar nicht bedurft hätte."

"Slumberless" von Sandra Schwarz (Hamburger Technische Kunstschule)
Begründung der Jury:
"Ausgehend von einem Problem, das uns allen vertraut ist, entfaltet der Film eine phantastische Welt zwischen Schlaf und Schlaflosigkeit, in der die Wirklichkeitsebenen zunehmend verschwimmen. Durch eine ausgeprägte graphische Handschrift wird das Möglichkeitsspektrum der Animation genutzt, wobei hier auch das hervorragende Sounddesign die Wirkung des Films unterstreicht."

"Bisschen komisch" - Jugendfilm e.V., Sommerferienprojekt
Begründung der Jury:
"Voller unerwarteter Verknüpfungen und bunter Einfälle, es erwartet den Zuschauer an jeder Ecke eine neue absurde Wendung. Befreit vom Zwang der politischen Korrektheit spiegelt sich die Spielfreude am gemeinsamen Umsetzen einer Idee in jeder Einstellung wider."

Der Publikumspreis geht an den Film "Ketten der Liebe" von Martina Plura (Hamburg Media School).

Für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis beim up-and-coming int. Filmfestival Hannover 2015 wurde Martin Czaja nominiert.

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