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Inna Klaus tritt in ihrer Abschlussprüfung auf dem Dach des Geomatikum auf

Gleich zwei Gewinner beim HFBK-Filmpreis 2013

Der HFBK-Filmpreis wurde am 24. April 2013 im Metropolis Kino vergeben

Zahlreiche Studenten, Professoren und künstlerische Mitarbeiter waren der HFBK so verbunden, dass am Abend des Final Cut Abschlussscreenings sogar das Fußball-Gucken ausfallen durfte. Die Ränge des Metropolis Kinos waren fast restlos gefüllt. Alle kamen, um die Abschlussfilme von Diplom-, Bachelor- und Masterstudierenden zu bewundern, welche in den Vorjahren bei Pepe Danquart, Wim Wenders, Udo Engel und Robert Brahmkamp studiert hatten.

Die Besucher kamen dabei in den Genuss, eine Reihe interessanter und experimenteller Filme in verschiedenen Formaten zu sehen. Dabei reichten die Themen der Filme von der Quantenphysik bishin zu einer Reise durch den musikalischen Underground Havannas. Herzlich gelacht wurde bei Inna Knaus' „Is this the real life?“. In ihrem Werk berichtet sie tagebuchartig, wie sie ihre künstlerische Blockade durch das Aufräumen ihrer Vergangenheit, in ihrem Fall in Form von hunderten Stunden Videomaterial, zu überwinden versucht. Teil des Films sind ihre betreuenden Professoren Wim Wenders und Pepe Danquart, deren Diskussion auf einer Autorückbank das gesamte Publikum zum Schmunzeln brachte. Die beiden durften einem Live-Konzert auf dem Dach des Geomaticum beiwohnen, in dem Knaus im Elvis-Kostüm das Mikro selbst in die Hand nahm. Knaus Abschlussprüfung im Filmbereich - kein Film, nur Rock.

Die Jury, bestehend aus Marianne Bergmann, Timo Schierhorn , Sarah Khan, Dietrich Kuhlbrodt und Beraterin Gesa Engelschall, erklärte sich zur Freude von Gästen und Gastgebern dazu bereit, den von der Hamburgischen Kulturstiftung bereitgestellten HFBK-Filmpreis in Höhe von 5.000€ erst nach der Veranstaltung und nicht, wie vorgesehen, in der Pause zu vergeben, um die Spannung bis zum Schlss zu halten. Unter den TeilnehmerInnen gab es gleich zwei junge Filmemacher, auf deren nächstes Filmprojekt die Jury-Mitglieder sehr gespannt sind. Daher teilten sie den Filmpreis und prämierten mit jeweils 2.500€ den teils autobiographischen Spielfilm »Seme« von Il Kang, sowie den Dokumentarfilm »Und in der Mitte der Erde war Feuer« von Bernhard Hetzenhauer.
Das abendfüllende Event ließen die Gäste mit Brezeln, Sekt und Dankesreden in den Vorräumen des Metropolis gemeinsam ausklingen.

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